Das MySpace Team hoffte auf ein glorreiches Comeback und erntet Ablehnung. Von Grund auf neu, nur auf den Musikkonsumenten ausgelegt und mit einem neuen Design sollte das klappen, das eigentliche Social Networking fällt dabei etwas unter den Tisch. Der Neustart von MySpace brachte dem Konzern bisher allerdings, von der Userseite nur negative Kritik ein. Am nervigsten seien die grauen Balken, die auf der Seite mitscrollen. Diese lassen User schnell auf seine Mails, IM Nachrichten oder seinem Homebildschirm zugreifen, verlangsamen die ganze Seite allerdings und machen MySpace zum Ruckelerlebnis. Nach einer Option zum deaktivieren sucht man vergeblich. Zudem fehlt wohl dem Team auch die marketing Erfahrung. MySpace zeigt unter den derzeit angesagten Bands lediglich Mainstreammusiker, die ohnehin schon jeder kennt, kleinere lokale Bands fallen hier vollkommen raus und somit bleibt die Plattform für Bands nur noch als Minihomepage interessant, da sowieso schon fasst jede Band ein Profil bei Facebook besitzt. Alles in Allem ist das neue MySpace ein letzter Aufschrei vor dem kompletten Untergang. regioactive.de dagegen legt derzeit einen Traumstart hin und konzentriert sich tatsächlich auf die Wünsche der Musiker.